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Vereinsarbeit

Zur Arbeit des Vereins, welcher durch das Jugendamt Salzwedel unterstützt wird, gehören jährliche Veranstaltungen, Weiterbildungen, öffentliche Gelder beantragen, Zusammenarbeit organisieren mit anderen Vereinen oder Institutionen, Öffentlichkeitsarbeit und Pflegeelternpatenschaften.


Jährliche Veranstaltungen sind u.a.:

  • Osterfest (Osterbasteln, Eiertrudeln)
  • Sommerfest
  • Weihnachten (Weihnachtsbasteln, Weihnachtsfeier)
  • 1 x monatlich Pflegeelternfrühstück
  • Weiterbildungen jeglicher Art
  • Frauenwohlfühltage
  • Männerabend

Für sämtliche Veranstaltungen benötigen wir externe Räumlichkeiten, da unser Verein keine eigenen Räume besitzt.

Wir danken in diesem Zusammenhang für ihre Unterstützung dem Kaffee Holz in Salzwedel, dem Jugendamt Salzwedel, dem Familienhof Salzwedel und dem Paritätischem Wohlfahrtsverband Salzwedel.

In unserem Verein bestehen unter den Pflegeeltern Patenschaften. Das heißt, dass Pflegekinder in einer Situationen, wo die Pflegeeltern Termine oder ähnliches wahr nehmen müssen und nicht die Betreuung gewährleisten können, die Kinder für diese kurze Zeit in eine, für das Kind bekannte Pflegefamilie geben können. Somit wird auf unkomplizierte Weise geholfen. Denn es gibt nicht in allen Familien die Möglichkeit eines zuverlässigen Babysitters bzw. will man vielleicht auch der lieben Oma das eine oder andere Kind nicht „zumuten“.

Dinge die wir sonst noch so gemacht haben:

  • wir haben Weihnachtspakete gepackt für die Tafel in Salzwedel; jedes Pflegekind packte von sich etwas zu spielen ein und außerdem Zutaten zum Plätzchen backen
  • ein Sommerfest mit einer Kutschfahrt und in den Wald von Kuhfelde, wo ein Förster den Kindern ziemlich viele Dinge über den Wald und seine Arbeit erklärte und die Eltern einen Moment entspannen konnten
  • eine Herbsttour mit der Kutsche zum Abendteuerspielplatz Hoyersburg wurde unternommen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen, dem Jugendamtsmitarbeitern
  • im Jahre 2007 als die neue Pflegegeldverordnung in Kraft trat, traf sich der Vorstand, Frau Lüttkemüller vom Jugendamt und Herrn Henneicke und die Tagespresse zum klärendem Gespräch
  • wir besuchten Kinderheime in Gardelegen und Stendal, um uns ein Bild von der Heimerziehung machen zu können; außerdem ist es nicht unüblich das Pflegekinder schon einen Heimaufenthalt hinter sich haben, bevor sie in die Pflegefamilie kommen oder von dort ins Heim
  • nur für Pflegemütter wurden Verwöhnwochenenden veranstaltet in Arendsee mit Fitness, Baden, Entspannungsübungen, Spaziergänge, Kutschfahrten oder Lagerfeuer
  • für die Männer gab es einen Kegelabend, das ist allerdings noch ausbaufähig
  • einen Bildungsträger in Göddenstedt (Niedersachsen) mit Ganztagsschule und Heimunterkunft besucht
  • Kinobesuch für die Pflegekinder
  • in Berlin besuchte der Vorstand Professor Dr. Eberhardt (Psychologe und Psychotherapeut), der aufgrund eines Zeitungsartikels von Frau Rabe auf uns gestoßen ist. Seine Frau ist Juristin und beide engagieren sich für Pflegefamilien und haben ein Netzwerk aufgebaut in Berlin. Sie organisieren Weiterbildungen, helfen bei Problemen in der Familie oder mit den Ämtern. Weiteres ist unter www.agsp.de zu erfahren, denn es ist ein sehr umfangreiches Angebot. Wir besuchten dort auch ein Krisenhaus für Pflegekinder, den Wildfang e. V. (organisieren Urlaub für Pflegekinder) und Frau Renate Schusch vom Aktiv Verbund Berlin e.V., die mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Sie engagiert sich sehr für Pflegekinder und Pflegeeltern, vor allem in rechtlichen Fragen. Dieses Wochenende hat uns sehr bereichert.

Wichtig zu erwähnen ist auch noch, dass wir bemüht sind an Gelder „ran zu kommen“. Somit ist es uns gelungen 3000  Euro von „Leser für Leser“  zu bekommen und über das LOS-Projekt 10.000 Euro. Dafür haben Frau Rudolph und Frau Blume sehr, sehr viel Freizeit und Nerven investiert, um letztendlich für unsere Pflegekinder von diesem Geld Dinge zu ermöglichen, die ihrer Förderungen gerecht werden. Diese Gelder sind zweckgebunden und bedürfen einer genauen Abrechnung. Von diesen Geldern ermöglichten wir u.a. Nachhilfeunterricht, Reise nach Arendsee, PC-Kurs, Weiterbildung des Vorstandes in Berlin, Schnuppertage in der Holzverarbeitung und beim Frisör, Hochseilgartenbesuch zur Selbsterfahrung.

 

 


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